E-Mail-Sicherheits-Check
Ist Ihre Domain gegen E-Mail-Fälschung geschützt?
SPF, DKIM und DMARC sind die drei Säulen des E-Mail-Schutzes. Geben Sie Ihre Domain ein — wir prüfen in 3 Sekunden, was konfiguriert ist und was fehlt.
🔒 DSGVO-konform: Die Prüfung nutzt ausschließlich öffentliche DNS-Records Ihrer Domain — keine Emails werden gelesen, keine Inhalte angefasst. Die abgefragte Domain wird nur für die Anfrage in unseren Logs verzeichnet und nach 30 Tagen gelöscht. Keine Weitergabe an Dritte.
Was bedeuten die Ergebnisse?
Die drei Säulen des E-Mail-Schutzes
Definiert welche Server berechtigt sind, E-Mails für Ihre Domain zu versenden. Ohne SPF kann jeder in Ihrem Namen mailen.
Kryptographische Signatur beweist: Die E-Mail stammt wirklich von Ihrem Server und wurde unterwegs nicht verändert.
Regelt was passiert wenn SPF oder DKIM fehlschlagen (ignorieren / in Spam / blockieren) und liefert Reports zu Fälschungsversuchen.
Warum E-Mail-Sicherheit heute unverzichtbar ist
90% aller Cyberangriffe beginnen per E-Mail
E-Mail ist das Einfallstor Nummer eins für Cyberkriminelle. Phishing, CEO-Fraud und Business Email Compromise (BEC) verursachen jährlich Schäden in Milliardenhöhe. Das perfide daran: Angreifer müssen keine Lücken in Ihrer IT finden — sie brauchen nur eine gefälschte E-Mail, die authentisch aussieht.
Ohne sauber konfigurierte SPF-, DKIM- und DMARC-Records kann jeder auf der Welt E-Mails unter Ihrer Domain versenden. Ein Angreifer schreibt im Namen Ihres Geschäftsführers an die Buchhaltung: "Bitte überweisen Sie schnell 45.000 € auf folgendes Konto…" — und die Zahlung geht raus. Das ist kein theoretisches Szenario, sondern Alltag.
Microsoft, Google und andere große Anbieter filtern inzwischen aggressiv: E-Mails ohne korrekte Authentifizierung landen oft direkt im Spam — auch wenn sie legitim sind. Das heißt: fehlerhafte SPF/DKIM/DMARC-Konfiguration schadet nicht nur der Sicherheit, sondern auch der Zustellbarkeit Ihrer eigenen E-Mails.
Gleichzeitig wird es zunehmend zur Compliance-Anforderung: Die EU NIS2-Richtlinie und branchenspezifische Vorgaben (z.B. TISAX, ISO 27001) erwarten nachweisbare E-Mail-Authentifizierung als Standard.
Praxis-Tipps
So richten Sie E-Mail-Sicherheit richtig ein
Schritt 1 — Bestandsaufnahme: Welche Dienste versenden E-Mails in Ihrem Namen? Microsoft 365, Newsletter-Tools (Mailchimp, Brevo), CRM-Systeme, Ticket-Systeme, Hosting-Provider — alle müssen in Ihrem SPF-Record stehen.
Schritt 2 — SPF aufsetzen: Sammeln Sie alle legitimen Absender in einem einzelnen TXT-Record. Achtung: SPF erlaubt maximal 10 DNS-Lookups — zu viele include-Statements brechen die Validierung. Beenden Sie mit -all (Hard Fail) für maximalen Schutz.
Schritt 3 — DKIM aktivieren: Bei Microsoft 365 über das Defender Portal, bei Google Workspace über die Admin-Konsole. Die Signatur-Schlüssel müssen per DNS (CNAME oder TXT) veröffentlicht werden. Wichtig: Beide Selektoren (selector1 und selector2 bei M365) müssen publiziert sein — sonst bricht die automatische Schlüsselrotation.
Schritt 4 — DMARC einführen: Starten Sie mit p=none und einem rua-Report-Empfänger. Nach 2-4 Wochen Monitoring wechseln Sie auf p=quarantine, später auf p=reject. Parsen Sie die Reports mit einem Tool wie Postmark oder Valimail.
Wenn das nach viel Arbeit klingt: Wir machen das für Sie. In der Regel haben wir SPF, DKIM und DMARC bei einem mittelständischen Unternehmen innerhalb von 1-2 Tagen sauber aufgesetzt.
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