Phishing-Test: Werden alle Phishing-Mails erkannt?

Bereit für den Phishing-Test?

Im Quiz erscheinen 10 E-Mails – genau so, wie sie im Postfach landen könnten. Pro E-Mail wird entschieden: Ist sie echt oder ein Phishing-Versuch?

Ca. 5 Minuten 10 E-Mails Realistische Szenarien

5 goldene Regeln gegen Phishing

Nicht den angezeigten Namen, sondern die tatsächliche E-Mail-Adresse kontrollieren. Fake-Domains erkennt man an kleinen Abweichungen. Mit der Maus über Links fahren, bevor geklickt wird. Die echte URL erscheint unten im Browser. Bei Zweifeln: direkt die bekannte Webadresse eintippen. „Ihr Konto wird in 24 Stunden gesperrt“ – seriöse Unternehmen erzeugen keinen solchen Druck. Dringlichkeit ist die Lieblingswaffe von Betrügern. Bei ungewöhnlichen E-Mails – besonders mit Zahlungsaufforderungen – den Absender über eine bekannte Nummer anrufen. Nie die Nummer aus der E-Mail verwenden. Doppelte Endungen wie .docx.exe sind ein klares Zeichen für Schadsoftware. In Windows die Anzeige von Dateiendungen aktivieren.

Wenn der Klick doch passiert

Schulung hilft — aber kein Mensch erkennt jede Mail. arian CloudProtect ergänzt Anti-Phishing-Schutz, Dark-Web-Überwachung und automatische Konto-Sperren für Microsoft 365. Und falls doch etwas durchkommt, sichert das doppelte Backup die Daten.

Häufige Fragen zu Phishing

Was ist Phishing genau?

Phishing ist eine Betrugsmasche, bei der Angreifer gefälschte E-Mails, SMS oder Webseiten nutzen, um an vertrauliche Daten zu gelangen – zum Beispiel Passwörter, Bankdaten oder Zugangsdaten zu Firmenkonten. Der Name kommt von „fishing“ (Angeln): Die Angreifer werfen Köder aus und warten, bis jemand anbeißt.

Was tun, wenn ein Phishing-Link angeklickt wurde?

Sofort handeln: Alle möglicherweise betroffenen Passwörter ändern. Die IT-Abteilung oder den IT-Dienstleister informieren. Die Konten auf ungewöhnliche Aktivitäten prüfen. Wurde Schadsoftware installiert, das Gerät vom Netzwerk trennen.

Wie lässt sich ein Team vor Phishing schützen?

Drei Maßnahmen wirken am besten zusammen: Erstens, regelmäßige Awareness-Schulungen (wie dieses Quiz). Zweitens, technische Schutzmaßnahmen wie E-Mail-Filter, Zwei-Faktor-Anmeldung und Endpoint Security. Drittens, klare Prozesse – zum Beispiel: Überweisungen immer per Rückruf bestätigen.

Warum funktioniert Phishing trotz Spamfilter?

Moderne Phishing-Mails werden immer raffinierter. Sie verwenden echte Firmenlogos, täuschend ähnliche Domains und personalisierte Ansprachen. Spamfilter erkennen viele davon, aber nicht alle. Deshalb ist die letzte Verteidigungslinie immer der Mensch – geschulte Mitarbeiter erkennen, was Filter übersehen.

Lässt sich der Phishing-Mail-Test selbst durchführen — auch im Team?
Ja. Der Phishing-Mail-Test lässt sich direkt im Browser selbst durchführen — kostenlos, ohne Anmeldung, beliebig oft. Für Teams: den Link weitergeben und die Ergebnisse vergleichen. Wer den nächsten Schritt gehen will, ergänzt den Test um eine Phishing-Simulation mit echten, kontrollierten Test-Mails im Unternehmen.
Weitere kostenlose Tools

Was ein Phishing-Test wirklich testet

Ein Phishing-Test misst keine abstrakte IT-Kompetenz — er zeigt, ob Mitarbeitende unter realen Bedingungen auf Täuschungsversuche hereinfallen. Cyberkriminelle nutzen heute gefälschte Absenderdomains, echte Firmenlogos und personalisierte Ansprachen, die von Spamfiltern oft unerkannt passieren. Die BSI-Lageberichte der letzten Jahre belegen: Phishing ist der häufigste Einstieg in Firmennetzwerke, weit vor technischen Schwachstellen.

Dieses Quiz simuliert zehn E-Mail-Szenarien aus dem KMU-Alltag: Rechnungen, Paketbenachrichtigungen, interne Weisungen, Bank-Alerts. Pro E-Mail wird entschieden — echt oder Phishing? Nach jeder Antwort erklärt das Quiz, woran das Muster erkennbar war oder warum die E-Mail täuschend echt wirkte. So entsteht Schritt für Schritt ein konkretes Gespür für Warnsignale, das sich nicht durch Merkzettel, sondern durch wiederholtes Urteilen aufbaut.

Phishing-Untersuchung: Was tun nach einem Vorfall?

Erkennung allein reicht nicht. Wer wissen möchte, wie anfällig das eigene Unternehmen strukturell ist, braucht neben Awareness-Training auch technische Schutzschichten. arian Protect überwacht Endgeräte kontinuierlich, erkennt ungewöhnliches Verhalten nach einem Klick auf eine Phishing-Mail und isoliert betroffene Geräte automatisch — bevor sich Schadsoftware ausbreitet. Für Unternehmen in Düsseldorf und Bonn mit Reaktionszeiten von 24 Stunden an Werktagen.

Eine Phishing-Untersuchung nach einem Vorfall umfasst: Scope-Analyse (welche Systeme waren erreichbar?), Zugangsdaten-Reset für alle potenziell kompromittierten Konten, Log-Auswertung und — falls Daten abgeflossen sein könnten — Meldepflicht nach Art. 33 DSGVO innerhalb von 72 Stunden. Wer diesen Ablauf nicht intern beherrscht, sollte ihn vorab mit seinem IT-Dienstleister besprechen, nicht erst im Ernstfall.