10 E-Mails. Echt oder Phishing? Testen Sie Ihr Auge für Betrugsversuche – mit realistischen Szenarien aus dem Unternehmensalltag.
Sie sehen 10 E-Mails – genau so, wie sie in Ihrem Postfach landen könnten. Entscheiden Sie bei jeder: Ist sie echt oder ein Phishing-Versuch?
Nicht den angezeigten Namen, sondern die tatsächliche E-Mail-Adresse kontrollieren. Fake-Domains erkennt man an kleinen Abweichungen.
Fahren Sie mit der Maus über Links, bevor Sie klicken. Die echte URL erscheint unten im Browser. Bei Zweifeln: direkt die bekannte Webadresse eintippen.
„Ihr Konto wird in 24 Stunden gesperrt“ – seriöse Unternehmen setzen Sie nicht unter Druck. Dringlichkeit ist die Lieblingswaffe von Betrügern.
Bei ungewöhnlichen E-Mails – besonders mit Zahlungsaufforderungen – den Absender über eine bekannte Nummer anrufen. Nie die Nummer aus der E-Mail verwenden.
Doppelte Endungen wie .docx.exe sind ein klares Zeichen für Schadsoftware. Aktivieren Sie die Anzeige von Dateiendungen in Windows.
Phishing ist eine Betrugsmasche, bei der Angreifer gefälschte E-Mails, SMS oder Webseiten nutzen, um an vertrauliche Daten zu gelangen – zum Beispiel Passwörter, Bankdaten oder Zugangsdaten zu Firmenkonten. Der Name kommt von „fishing“ (Angeln): Die Angreifer werfen Köder aus und warten, bis jemand anbeißt.
Sofort handeln: Ändern Sie alle Passwörter, die betroffen sein könnten. Informieren Sie Ihre IT-Abteilung oder Ihren IT-Dienstleister. Überprüfen Sie Ihre Konten auf ungewöhnliche Aktivitäten. Wurde Schadsoftware installiert, trennen Sie das Gerät vom Netzwerk.
Drei Maßnahmen wirken am besten zusammen: Erstens, regelmäßige Awareness-Schulungen (wie dieses Quiz). Zweitens, technische Schutzmaßnahmen wie E-Mail-Filter, Zwei-Faktor-Anmeldung und Endpoint Security. Drittens, klare Prozesse – zum Beispiel: Überweisungen immer per Rückruf bestätigen.
Moderne Phishing-Mails werden immer raffinierter. Sie verwenden echte Firmenlogos, täuschend ähnliche Domains und personalisierte Ansprachen. Spamfilter erkennen viele davon, aber nicht alle. Deshalb ist die letzte Verteidigungslinie immer der Mensch – geschulte Mitarbeiter erkennen, was Filter übersehen.